Ostergrüße 2017 – Clemensbrief Nr. 6

Clemensbrief Nr. 6 vom 13.03.2017

 

Liebe Leserinnen und Leser,

 

die neuen Herausforderungen dieses Jahres sind Sie und ich ganz sicher mit viel Elan angegangen.

Als erstes Ereignis in diesem Jahr war der Klausurtag des Vorstandes SCW am 14.01.2017 in Würzburg.

Der Vorstand des SCW hat Kandidaten /-innen für die Kooperation mit den Diözesen in Herkunftsländern als Kontaktpersonen bestätigt. Die ersten Kontakte werden zu der Diözese Karaganda und Apostolischen Administratur Kirgisien aufgenommen.

Ein erster Termin mit der Diözese Karaganda ist schon in Planung. So bereitet sich eine Gruppe von SCW zu den Feierlichkeiten am 13.05.2017 nach Karaganda zu fliegen und Grüße aus Deutschland an den Ortsbischof Adelio del Oro zu überbringen. In Karaganda findet ein Marianischer Kongress vom 10.-13.Mai 2017 statt. Bei Interesse können Sie sich dieser Gruppe anschließen.

Zum 100-jährigen Gedenken an die Prophezeiungen Maria von Fatima finden in der ganzen Welt feierliche Gottesdienste und Wallfahrten. In den Bayerischen Diözesen findet anlässlich dieses Ereignisses eine Wallfahrt zur „Patrona Bavariä“ nach München am 13.05.2017 statt. Wer teilnehmen möchte, kann sich direkt bei den Verantwortlichen oder in unserem Büro hierzu anmelden.

Auch eine Jugendbeauftragte ist bei der Klausurtagung in Würzburg ernannt und vom Vorstand SCW bestätigt worden. Ihren ersten Einsatz wird Sie bei dem geistlichen Wochenende 07.-09. Juli 2017 in Heroldsbach bei Bamberg, in Kooperation mit der Gemeinschaft „Totus Tuus“ haben.

Es ist eine Veranstaltung zur Bestärkung im Glauben für Familien mit Kindern sowie auch Einzelpersonen. Auch hier eine Bitte um rechtzeitige Anmeldungen.

Im Februar fand ein Jährlicher Ikonenkurs mit Pater Ivan Sokolowsky SJ aus Wien statt.

An diesem Ikonenkurs dürfen sehr gerne auch Kinder teilnehmen. Es sind geistliche Tage, in denen jeder Teilnehmer es schafft eine Ikone zu malen.

In diesem Brief dürfen wir einen Ostergruß unseres Weihbischofs Dr. Reinhard Hauke veröffentlichen. (s.A.)

Wünsche Ihnen allen eine gute Zeit der Vorbereitung zum Osterfest. Möchte Sie alle ganz herzlich dazu einladen, die Angebote der Kirchen bei Ihnen vor Ort zu nutzen (Kreuzwegandacht, Passionsspiel, Osterbeichte), um das kommende Osterfest mit guter Vorbereitung zu feiern.

 

Josef Messmer , Vorsitzender SCW und Team.

 

Jahresprogramm des St. Clemens-Werkes e.V. für 2017 (SCW)

14.01.2017               Klausurtagung des Vorstandes des SCW in Würzburg

16-23.04.2017          Wallfahrt nach Medjugorje

13.05.2017                Wallfahrt der Bayerischen Diözesen zur Patrona Bavariae München Teilnahme der Russlanddeutschen.

                                    Wallfahrt nach Karaganda.

07.-09.07.2017         Geistliches WE in Heroldsbach mit „Totus Tuusf“ für Junge Menschen

23.07.2017               Wallfahrt nach Andechs

14.10.2017                Mitgliederversammlung des SCW, mit Neuwahlen in Würzburg

03.12.2017                Adventsfeier und St. Clemensfest (Patronatsfest) in Augsburg

 

Bitte besuchen Sie uns auf unserer Webseite www.st-clemens-werk.

 

 

„Dein König reitet auf einer Eselin“

„Hoch zu Ross“ können wir uns einen König vorstellen, aber auf einer Eselin? Bei der Palmweihe am Palmsonntag hörten wir in diesem Jahr aus dem Matthäusevangelium das Zitat aus dem Buch Sacharja: „Dein König kommt zu dir. Er ist friedfertig und er reitet auf einer Eselin“. Für das jüdische Volk von Jerusalem war es ein deutliches und verständliches Zeichen. Sie erkannten, dass Jesus der Retter und Messias sein will. Lange Zeit hatte sich Jesus schwer damit getan, so deutlich von seiner Berufung und Sendung durch den Vater im Himmel zu sprechen.  In verborgener Sprache redete er vom „Menschensohn“ und verwendete Zitate des Propheten Jesaja, der vom „Gottesknecht“  sprach. Nun aber wollte er „Farbe bekennen“ im Zeichen und dann später auch vor Pontius Pilatus, als Jesus auf dessen Frage: „Bist du der König der Juden?“ antwortete: „“Du sagst es.“

Am Osterfest freuen wir uns über diesen König, der in Demut auf der Eselin seinen Passionsweg begonnen hat und siegreich von den Toten auferstanden ist. Er geht wieder dorthin, von wo er gekommen ist und hat durch seinen Weg in unserer Welt Himmel und Erde neu verbunden. Er hat einen Neuen Bund geschaffen, der nun bis zum Ende der Tage halten wird. Der Sohn Gottes wurde nicht in einem Königsschloss geboren und aufgezogen. Von Anfang an zeigt sich seine Liebe zu denen, die arm und klein sind. Auf einem Esel ritt er schon nach seiner Geburt bei der Flucht nach Ägypten und nun nimmt er noch einmal dieses Tier in Dienst, um die Besonderheit seiner Sendung auszudrücken: „Er ist friedfertig!“

Der Weg zum Leben wird allein durch die demütige Liebe möglich. Ostern können wir nicht sinngerecht feiern, wenn wir nicht auch die Botschaft des Palmsonntag, Gründonnerstag und Karfreitag hören und dazu nehmen. Aus diesem Grund gibt es wohl zugleich mit dem Bibeltext vom Einzug Jesu in Jerusalem am Palmsonntag auch die Passionsgeschichte.

Der Auferstandene trägt die Wundmale, an denen ihn die Jünger erkennen, als er sich am Auferstehungstag und den folgenden Tagen zeigt und bezeugt. So wird der Auferstandene für alle, die seelische Wunden durch Vertreibung und körperliche Wunden durch Schläge tragen zu einer Hilfe, so dass wir im Osterlied singen können:

„Verklärt ist alles Leid der Welt, des Todes Dunkel ist erhellt.

Der Herr erstand in Gottes macht, hat neues Leben uns gebracht. (GL 329,2)

 

+ Weihbischof Dr. Reinhard Hauke

Beauftragter der Deutschen Bischofskonferenz

für dir Vertriebenen- und Aussiedlerseelsorge

 

 

 

 

 

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