Pfarrer Peter Macht und Sr. Klara Emilia Ksel

Diese Woche verabschieden wir uns von zwei Geistlichen.

Pfarrer Peter Macht wurde am 23. März 1937 in Minsk (Weißrussland) geboren und kam 1944 mit seiner Familie nach Deutschland. Nach dem Besuch der Volksschule in Simtshausen bei Marburg und des Internats St. Albert in Königstein/Taunus kam er an die Winfriedschule Fulda, wo er 1959 das Abitur ablegte. Seine philosophisch-theologischen Studien absolvierte er sodann in Fulda und Innsbruck, ehe er am 10. April 1965 im Fuldaer Dom durch Bischof Dr. Adolf Bolte zum Priester geweiht wurde. Anschließend war Macht zunächst als Kaplan in Großenlüder und Bergen-Enkheim sowie als Pfarrkurat in Marburg-Cappel tätig. Im September 1988 ging er als Pfarrer nach Rodenbach. Von September 1993 bis August 2008 war er Pfarrer in Mardorf und Erfurtshausen. Nebenbei war er auch als Vorsitzender des Caritasverbandes Marburg, als haupt- und nebenamtlicher Spätaussiedler-Seelsorger, als Gefängnisseelsorger und als Diözesan-Frauenseelsorger tätig. Erzbischof Dr. Johannes Dyba ernannte ihn 1987 in Anerkennung seiner Verdienste zum Geistlichen Rat. Pfarrer Macht war Ansprechpartner für die russlanddeutschen Spätaussiedler in der Diözese Fulda.

Pfarrer Peter Macht ist für immer in Erinnerung für seine großherzige Tätigkeit an Deutschen aus Russland, vor allem welche in den 70-80 Jahren nach Deutschland eingewandert sind.

 

Sr. Klara Emilia Ksel, kommt aus Novosibirsk. Sie hatte mehrere Jahre die Franziskaner Gemeinschaft in der Pfarrer St. Josef betreut. Danach ist sie in die Franziskaner Gemeinschaft OSF eingetreten und in die Niederlassung der Schwestern nach Duschanbe gegangen. Es war eine sehr starke Unterstützung für dortige ausländische Priester aus Argentinien, welche die Situation und die Sprache noch nicht beherrschten. Der besondere Bezug zu der Stadt Duschanbe lag daran, weil Die Verwandtschaft Gsell in Duschanbe lange Jahre gelebt und viel für die Kirche in Duschanbe geleistet haben. Onkel von Sr. Klara war im Pfarrgemeinderat und half die jetzige Kirche zu bauen. Cousin Georg Gsell war ein sehr guter Organist in der Pfarrei dort und führte neue geistliche Lieder, welche er selbst komponierte, ein.

Aus der Familie Gsell stammt auch ein Priester, Anton Gsell. Er ist heute in der Diözese Novosibirsk tätig.Клара Парте

Ich lade sie ein für die zwei Verstorbenen zu beten.

O, Herr, gib ihnen die ewige Ruh und das ewige Licht leuchte ihn, Herr lasse sie ruhen in Frieden. Amen.

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