Wortgottesdienst zur 85 Jahre Deportation Deutscher aus Russland

„Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht“

Am 12.09.2026 fand im Kölner Dom ein Wortgottesdienst zur 85 Jahre Deportation Deutscher aus Russland. Das Leitwort der Feier war: „Gottes Wort ist wie Licht in der Nacht“ (Joel. 4,20) (GL Nr. 450) Im Mittelpunkt standen Gebete, biblische Texte, Musik und das Totengedenken. An dem Gottesdienst wirkten Vertreter der katholischen und evangelischen Kirche mit, darunter Schwester Juliane Lintner von den Missionarinnen Christi, Miriam Messmer für das St. Clemens-Werk e.V. und Oberkirchenrat Andreas Jensen von der Evangelischen Kirche in Deutschland, Pastor Edgar Born i.R. hat die Ansprache gehalten.

Auch die Aussiedlerseelsorge des Erzbistums Köln war durch den Diözesanbeauftragten Pfarrer Rainer Hoverath beteiligt. Für die musikalische Gestaltung sorgen unter anderem Aleksandr Kazakov (Orgel), Andrej Surotdinov (Violine) und Antonina Domke (Gesang).

Thematisch griff der Gottesdienst die Ereignisse des Jahres 1941 auf. Eine Psalmencollage verbindet Psalm 73 mit dem sogenannten Ukas vom 28. August 1941. Lieder in deutscher und russischer Sprache nahmen das Motiv von Heimat und Heimweh auf. Nach dem Gottesdienst wurde der Gedenktag mit einer Kundgebung auf dem Roncalliplatz fortgesetzt. Die Landsmannschaft der Gruppe Nordrhein-Westfalen hat die Feier indiziert und durchgeführt. Es war eine sehr ergreifende Stimmung im vollgefüllten Kölner Dom.

     

Text: Josef Messmer
Bilder: Dr. Elvira Spötter